Kreuzung alter Hühnerrassen mit modernen Hybriden bietet Potenzial für Zucht und Haltung von Legehennen oder Masthühnern
Forschende haben untersucht, wie sich die Kreuzung alter, einheimischer – und zum Teil gefährdeter – Hühnerrassen mit modernen Linien auf Leistung, Tiergesundheit, Robustheit, Verhalten oder Anpassungsfähigkeit der Tiere auswirkt. Das Ergebnis: Die Kombination kann sich lohnen – sowohl im Ökolandbau als auch in konventioneller Haltung. Gleichzeitig trägt sie zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.
Das Winterklima zur Vorhersage von Sommerdürre? Wie die NOA die Wasserverfügbarkeit in Mitteleuropa beeinflusst
Eine Studie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zeigt, dass die winterliche Nordatlantische Oszillation (NAO) die Entwicklung von Sommerdürren im folgenden Jahr in Mitteleuropa maßgeblich beeinflusst. Diese jahreszeitenübergreifende Verbindung könnte die Vorhersage und Resilienzplanung in dürreanfälligen Regionen verbessern. Die Studie wurde in Nature Communications Earth & Environment veröffentlicht.
Niedersachsen beendet Anbindehaltung für Rinder
Den Tierschutz in der Nutztierhaltung praxisorientiert weiter verbessern ist ein zentrales Anliegen der niedersächsischen Landesregierung. Die heutige Veröffentlichung eines an die Veterinärbehörden gerichteten Runderlasses „Ausstieg aus der Anbindehaltung von Rindern“ sei dabei ein wichtiger Meilenstein, betont Landwirtschafts- und Tierschutzministerin Miriam Staudte: „In naher Zukunft wird in Niedersachsen kein Rind mehr angebunden sein. Ich bin froh und dankbar, dass die unterschiedlichsten Interessengruppen aus Landwirtschaft, Tierschutz und Behörden beim ‚Niedersächsischen Tierschutzplan für nachhaltige Nutztierhaltung‘ gemeinsam einen Ausstiegsplan erarbeitet haben, sich vereint hinter dieses Ziel stellen und an einem Strang ziehen.