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Smart Farming lohnt sich

Smart Farming – also der Einsatz von Robotern, Drohnen oder KI-Tools in der Landwirtschaft – rechnet sich heute schon auf 42 Prozent der weltweiten Ackerfläche. In den nächsten 20 Jahren könnte diese Quote auf 50 Prozent steigen, bei strengeren Umweltauflagen sogar auf 75 Prozent; würden diese gelockert, könnte sie auf 31 Prozent sinken. Das sind die zentralen Ergebnisse einer internationalen Studie unter Federführung der Universität Bonn, die erstmals die Rentabilität dieser Technologien weltweit abschätzt. Smart Farming ist zudem oft gerade in Regionen profitabel, die mit Umweltproblemen wie Dürren oder Überdüngung zu kämpfen haben. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PNAS erschienen.

Virtuelle Zäune im Praxistest

In einer gemeinsamen Publikation zeigen 21 Forschende aus Deutschland: Sogenannte virtuelle Zäune können inzwischen als tierwohlgerecht eingestuft werden. Während unter anderem in Irland, Schweden und Norwegen Landwirtinnen und Landwirte die Technologie nutzen, fehlt hierzulande eine rechtliche Grundlage.

Ohne Bestäuber keine nächste Aussaat

Bestäuber sichern nicht nur die Ernte: Bei vielen Kulturpflanzen sorgen sie auch dafür, dass es überhaupt eine nächste Aussaat geben kann. Zahlreiche landwirtschaftlich wichtige Pflanzen sind auf Insekten und andere tierische Bestäuber angewiesen, um Samen zu bilden. Besonders gilt dies für Gemüse- und Futterpflanzen. Eine Übersichtsarbeit der Universität Hohenheim in Stuttgart zeigt: Gehen die Bestäuber zurück, können die Folgen über ein einzelnes Erntejahr hinausreichen. Auch die wirtschaftliche Bedeutung ist nicht zu unterschätzen: Rechnen die Forschenden die Saatgutproduktion mit ein, steigt für die Jahre 2018-2020 der geschätzte Wert der jährlichen Bestäubungsleistungen in Deutschland im Mittel von 2,3 auf 3,1 Milliarden Euro – ein Plus von rund 33 Prozent.

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